Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Medien erleben


Vom Ereignis zur Nachricht

Medien brauchen Inhalte, etwas das sie vermitteln können: das Ereignis, das zur Nachricht wird. Der Raum beleuchtet die Arbeit von Nachrichtenagenturen und Journalisten und wirft einen Blick auf die Prozesse der Filterung, die eine Nachricht durchläuft. Wie sich die Weitergabe von Nachrichten von der Steinzeit bis in die Gegenwart verändert hat, ist ein zentrales Thema und wird auf einer großen Monitorwand anschaulich visualisiert.

Medien für Massen

Die Entstehung und Entwicklung der Massenkommunikation und ihre historischen und gesellschaftlichen Auswirkungen werden anhand der drei etablierten Leitmedien dargestellt: Zeitung, Radio und Fernsehen. Eine eigens gedruckte Zeitung informiert über Pressegeschichte, ein Radiofeature über das Medium Radio und ein Fernsehbeitrag veranschaulichen die Geschichte des Fernsehens. Natürlich werden auch die interaktiven elektronischen Medien in diesem Diskurs über Medien für die Massen berücksichtigt. Zahlreiche historische Zeitungsoriginale runden die Präsentation ab.

Lesen und Schreiben

Eine großformatige Präsentation lädt dazu ein, die Geschichte des Lesens von den ältesten Tontafeln bis zur Zeitung auf dem Mobiltelefon nachzuerleben. Auf einer Weltkarte lassen sich Zeitungen aus (fast) allen Ländern der Welt abrufen und das unterschiedliche Leseverhalten erkunden. Nicht zuletzt behandelt die Ausstellung die Geschichte der Schrift und der Typographie.

Lüge und Wahrheit

Die Manipulation von Bildern und Texten ist in der Medienwelt allgegenwärtig. Seinen Augen und Ohren darf man nicht immer trauen. Im Zentrum steht die Frage der Presse- und Medienfreiheit. Zensur war und ist eine der größten Bedrohungen für die Freiheit. Ausgewählte Exponate – Zeitungen, die der Zensur zum Opfer gefallen sind – hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Die Arbeit des „Presserates“ wird vorgestellt und die gefahrvolle Arbeit von Reportern in Krisengebieten dokumentiert.

Einblicke – Ausblicke

Die komplexen Strukturen der Medienwelt: Holografisch inszenierte Objekte lassen Teile unserer medialen Zukunft virtuell Wirklichkeit werden. Im „Ei“, einem geschlossenen Präsentationsraum, kann der Besucher am eigenen Leib erfahren, was mediale Reizüberflutung ausmacht. Ein 3D-Monitor zeigt das Beziehungsgeflecht, das unsere Mediengesellschaft bestimmt. Namhafte Medienvertreter geben ihre Statements zur Medienwelt der Zukunft ab und geben Anstöße für eigene Diskussionen. Der Besucher ist eingeladen, eigene Kommentare zu hinterlassen.

Info

Pontstr. 13
52062 Aachen
Tel.: +49 241 432 4910
Fax: +49 241 40 90 656
izm@mail.aachen.de
Anfahrt »

Di – So 10 – 17 Uhr

Preise

Einzelbesucher: 6€ / 3€ (ermäßigt)
Gruppen: 3€ p.P. (ab 8 Personen)

Eintritt in die jeweilige Dauerausstellung  6 Euro /erm. 3 Euro
Eintritt in Wechselausstellungen flexibel zwischen 7  und 15 Euro
Eintritt bis einschl. 21 Jahren frei

Die Museumscard „Six for Six“ (jeweils ein Eintritt in fünf Museen plus Rathaus / sechs Monate lang) ist für 14/10 Euro in allen Aachener Museen erhältlich, ebenso telefonisch zu bestellen unter +49 241 432-4922, -4923 oder -4925, sowie per E-Mail via kulturservice@mail.aachen.de

Weitere Informationen

Kalender
02. April 2026 – 22. November 2026

„Zum ewigen Frieden“ – Etappen der UN im Spiegel der Presse



22. Mai 2026, 10.30 Uhr – 12.30 Uhr

Sie kennen das sicher auch: Da habe ich gerade an jemanden gedacht, und schon ruft er/sie an.
In der Psychologie nennt man das auch Synchronisation, aber zu erklären ist es weder psychisch noch physisch.
Zu wissen, dass Andere an einen denken, tut gut; es schafft Verbundenheit über große Distanzen und gibt auch Kraft. Man ist nicht in Vergessenheit geraten.
Haben Sie so eine Verbundenheit oder Gleichzeitigkeit auch schon erlebt?

Leitung: Hildegard van de Braak
Kosten: 6,00 Euro / erm. 4,00 Euro

Anmeldung:
Museumsdienst der Stadt Aachen
Tel.: +49 241 432-4998
museumsdienst@mail.aachen.de
Servicezeiten: Di – Fr 9.00 – 14.00 Uhr

 

 



29. Mai 2026, 11.00 Uhr – 12.30 Uhr

Eine Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaften der RWTH und der VHS

Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Aber wo gibt es heute noch Möglichkeiten, die eigene Meinung zu entwickeln und auszutauschen? Denn dafür braucht es Begegnungs- und Debattenräume, die die Vielfalt der verschiedenen Ansichten repräsentieren und miteinander ins Gespräch bringen. Demokratische Meinungsbildung kann nur dort gelingen, wo sich Bürger und Bürgerinnen ganz real ins politische Gespräch begeben.

Diese Veranstaltungsreihe bietet einen solchen Raum, indem wir auf der Grundlage von Zeitungen und anderen Nachrichten, die wir zur Verfügung stellen, politische Debatten begleiten und gemeinsamen führen. Das Ziel ist die eigene Meinung kennenzulernen und deren Überzeugungskraft im Gespräch mit den Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu erproben.

Dozenten: Dr. David Terwiel und Caner Doğan und Andreas Düspohl
Caner Doğan und Dr. David Terwiel sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Mitglieder des Aktivitätsfelds „Wissenschaft und Demokratie“ am Human Technology Center der RWTH Aachen University. Andreas Düspohl ist der Leiter des IZM.



09. Juni 2026, 11.00 Uhr – 12.30 Uhr

Eine Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaften der RWTH und der VHS

Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Aber wo gibt es heute noch Möglichkeiten, die eigene Meinung zu entwickeln und auszutauschen? Denn dafür braucht es Begegnungs- und Debattenräume, die die Vielfalt der verschiedenen Ansichten repräsentieren und miteinander ins Gespräch bringen. Demokratische Meinungsbildung kann nur dort gelingen, wo sich Bürger und Bürgerinnen ganz real ins politische Gespräch begeben.

Diese Veranstaltungsreihe bietet einen solchen Raum, indem wir auf der Grundlage von Zeitungen und anderen Nachrichten, die wir zur Verfügung stellen, politische Debatten begleiten und gemeinsamen führen. Das Ziel ist die eigene Meinung kennenzulernen und deren Überzeugungskraft im Gespräch mit den Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu erproben.

Dozenten: Dr. David Terwiel und Caner Doğan und Andreas Düspohl
Caner Doğan und Dr. David Terwiel sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Mitglieder des Aktivitätsfelds „Wissenschaft und Demokratie“ am Human Technology Center der RWTH Aachen University. Andreas Düspohl ist der Leiter des IZM.



12. Juni 2026, 11.00 Uhr – 12.30 Uhr

Eine Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaften der RWTH und der VHS

Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Aber wo gibt es heute noch Möglichkeiten, die eigene Meinung zu entwickeln und auszutauschen? Denn dafür braucht es Begegnungs- und Debattenräume, die die Vielfalt der verschiedenen Ansichten repräsentieren und miteinander ins Gespräch bringen. Demokratische Meinungsbildung kann nur dort gelingen, wo sich Bürger und Bürgerinnen ganz real ins politische Gespräch begeben.

Diese Veranstaltungsreihe bietet einen solchen Raum, indem wir auf der Grundlage von Zeitungen und anderen Nachrichten, die wir zur Verfügung stellen, politische Debatten begleiten und gemeinsamen führen. Das Ziel ist die eigene Meinung kennenzulernen und deren Überzeugungskraft im Gespräch mit den Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu erproben.

Dozenten: Dr. David Terwiel und Caner Doğan und Andreas Düspohl
Caner Doğan und Dr. David Terwiel sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Mitglieder des Aktivitätsfelds „Wissenschaft und Demokratie“ am Human Technology Center der RWTH Aachen University. Andreas Düspohl ist der Leiter des IZM.


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